Montag, 7. Oktober 2013

Montagsfrage für Autoren

Ich hätte, nie gedacht, dass es soviele Seiten über/von/mit/für (angehende) Autoren gibt. Aber ich habe mal wieder was im Internet (auf http://schreibwahnsinn.de/)entdeckt, was ich nutzen möchte um mein(e) Projekt(e) erstmals vorzustellen.














Denn die aktuelle Montagsfrage lautet: Wie ist der aktuelle Stand deines Projekts/deiner Projekte?

Ich arbeite derzeit hauptsächlich an meinem Wannabe-Roman "Schwarzblüter" - dieser passt ins Genre Fantasy, wobei noch nicht ganz sicher bin, ob es Urban Fantasy und/oder eine Dystopie wird. Die Zielgruppe sind auf jeden Fall Jugendliche und junge Erwachsene. Die Idee für "Schwarzblüter" hatte ich erstmals 2005 oder 2006 und sie entstand wie die meisten meiner Ideen aus einem Traum. Dann hab ich auch ein paar Seiten getippt und danach staubten diese mit meinen anderen angefangenen Ideen in einem Ordner auf dem Laptop ein. Als ich dann im letzten Jahr beschlossen habe, endlich mal wirklich an meinem Traum ein Buch zu schreiben, zu arbeiten, kramte ich meine alten Ideen heraus, löschte die meisten direkt und blieb bei "Schwarzblüter" (zu dem Zeitpunkt noch namenslos) hängen. Die Grundidee gefiel mir immer noch: Eine junge Frau findet sich in einer fremden Welt wieder, in der die "Menschen" (es sind ja gar keine Menschen!) schwarzes Blut haben. Genau diese Idee blieb und um sie herum entwickelte ich einen Plot, der mit meinem ursprünglichen Traum gar nichts mehr zu tun hatte. Dann habe ich auch angefangen zu schreiben und habe leider noch nicht viel geschafft. Denn mir hat es nicht so gut gefallen und ich habe es ständig neu geschrieben und umformuliert. Es ist die eine Sache, eine tolle Idee zu haben, von der man überzeugt ist, aber diese dann in Worte zu fassen ... wobei ich stundenlang davon erzählen kann, aber es ist eben doch alles sehr verworren und ich weiß noch nicht genau, wie ich das interessant und nicht zu verwirrend schreiben soll. Defintiv ein Mammutprojekt für den ersten Roman!
Nachdem ich von ein paar Leuten Feedback auf meine ersten Kapitel bekommen habe und die auch genau das kritisierten, was mich selber gestört hat, habe ich versucht die Perspektive zu ändern. Und siehe da, es gefällt mir in der Ich-Perspektive deutlich besser, die Person(en) wirken lebendiger und es gelingt mir besser, das Innere meiner Protagonistin zu verdeutlichen. Und genau das ist der aktuelle Stand meines Projektes: Ich ändere gerade die Perspektive und bin heilfroh, dass ich noch nicht so viel geschrieben habe - drei Kapitel umschreiben (und dabei kommen einem doch immer wieder neue Ideen) ist nämlich schon Arbeit genug. Aber ich bin endlich zufrieden und kann weiter schreiben. Wenn es denn so weit ist, werde ich hier auch mal Lese- und Hörproben (habe vor es über Youtube vorzulesen) reinstellen und eine genauere Inhaltsangabe.

Für den NaNoWriMo habe ich mich gegen "Schwarzblüter" und für ein neues Projekt, welches bisher noch keinen Namen hat, entschieden. An "Schwarzblüter" hängt mittlerweile mein Herz, es ist DIE Geschichte, die ich veröffentlichen will (und sei es im Selbstverlag), DAS Buch, von dem ich träume, es in meinen Händen zu halten. Und ich weiß genau, ich kann meine Perfektionismus nicht abstreifen und einfach drauf los schreiben. Davon abgesehen, ist die Story sehr verworren und ich weiß noch nicht genau, wie ich sie im Verlauf entknoten soll und das ist für den NaNoWriMo einfach zu kompliziert, finde ich. 
Deswegen gibt es hier für ein neues Projekt, welches gerade in den Startlöchern steht - die Hauptprotagonisten sind geschaffen (Nele, Janosch und Baby Juna) und auch die grobe Story steht (Hochzeitsreise in Kenia mit bösem Erwachen ...). Es wird eine Art Thriller, vermute ich, was mich selber überrascht, da ich mit diesem Genre eigentlich recht wenig am Hut habe. Diesen Monat soll noch fleißig recherchiert und geplotet werden, damit am 1.November das erste Wort von hoffentlich 50.000 aufs Papier gebracht werden kann.

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