Dienstag, 10. September 2013

NaNoWriMo 2013

Kennt ihr das, wenn ihr ein spannendes Buch lest und traurig seid, wenn es zu Ende geht? Wenn ihr mit den Charakteren mitfiebert, lacht, weint, leidet? Wenn ihr euch wünscht selber in der Geschichte zu sein? Und wenn es dann zu Ende ist, dann fehlt einem plötzlich etwas.

In Büchern kann alles geschehen und nichts ist unmöglich. 
Ich könnte Dinge tun, die ich im wahren Leben nie tun würde.
Und genau deswegen schreibe ich so gerne. Schon als Kind fing ich an, mir Geschichte auszudenken und noch bevor ich überhaupt schreiben konnte, malte ich Geschichten. Und das hörte nie auf! Ich bin ein Tagträumer, in meinem Kopf kann ich fliegen, bin berühmt, bin der Bösewicht, reise um die Welt und erlebe unglaubliche Dinge. Und manchmal schreibe ich es auf.


Ich habe viele (tolle?) Ideen, aufs Papier gebracht habe ich einige davon, zu Ende geschrieben habe ich bis jetzt noch nichts. Vielleicht weil ich nicht will, dass meine Geschichten wie die anderen Bücher enden und ich traurig sein muss?

Das wäre doch ein schöner Grund. Aber in Wirklichkeit fehlt mir leider oft die Motivation und auch die Inspiration. Was im Kopf schön klingt, liest sich noch lange nicht gut. Und ich bin eine Perfektionistin, statt einfach drauf los zu schreiben, korrigiere und verbessere ich jede Seite 10x bevor es endlich weiter geht.
Aber ich WILL ein Buch schreiben. Und veröffentlichen. Aber erstmal schreiben.

Und deswegen habe ich jetzt beschlossen am National Novel Writing Month (NaNoWriMo) teilzunehmen. 50.000 Worte in 30 Tagen, im November. Schreiben ohne drüber lesen, dass kann man dann ja noch im Dezember machen. Ob ich es durchziehe? Ich hoffe es!!! Und dieser Blog soll mir als Motivation und Antrieb dienen, genauso wie die Leute, denen ich davon erzähle ... denn wäre ja peinlich, wenn ich es nicht schaffe oder?! Also helft mir, tretet mir in den Arsch und bringt mir ne Tasse Kakao an den Schreibtisch.

Kommentare:

  1. Ich glaube hauptsache es kommt von eigener Wille.
    Ich habe nie besonders Lust gehabt was zu schreiben aber jetzt habe ich bemerkt dass wann ich etwas interessantes sehe, habe ich schon den Text fuer den Post im Kopf.
    Weiss nicht, ob es ne gute Idee sich irgendwelche Massen vorzunehmen. Ich finde 50.000 Woerter in 30 Tagen ist schwer. Aber kannst du vielleicht mal eine kleine Erzaehlung hier posten oder so? Oder der Anfang von der Erzaehlung:D

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  2. Ja 50.000 Wörter sind schon echt viel, vor allem wenn man noch arbeitet und so eigentlich nur abends und am Wochenende schreiben kann. Aber einen Versuch ist es wert :-)
    Leseproben poste ich mal, wenn ich selber zufrieden genug damit bin, sie der Öffentlichkeit zu präsentieren.

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