Freitag, 20. September 2013

Hiking around the world - USA


Als allererstes muss ich sagen, dass ich kein großer Wanderer bin. Ich wandere gerne, aber bloß nicht zu viel und zu lange und erst recht nicht bei zu schlechtem Wetter. 10-15km reichen mir völlig, 25km ist mein Tageslimit. Ich meckere, wenn es bergauf geht, wenn mir zu kalt oder zu warm ist, wenn die Füße weh tun oder der Rucksack zu schwer wird.

Das alles disqualifiziert mich wohl als „echten“ Wanderer und dennoch möchte ich hier meine Erfahrungen und Erlebnisse von größeren und kleineren Wandertouren teilen. Denn die Natur und Aussicht, die man so erleben kann, sind oft einzigartig und atemberaubend und definitiv jeden Schritt wert.

Als erstes möchte ich ein paar meiner Bilder und Eindrücke aus den USA zeigen. Dieses Land ist sehr vielfältig und hat, sowohl was Städte als auch was die Natur angeht, viel Abwechslung zu bieten. Ich hatte das Glück im Westen der USA meinen Fuß in einige der zahlreichen Nationalparks und Naturreservate zu setzen und zwar in diese hier: Yellow Stone Nationalpark, Grand Teton Nationalpark, Flaming Gorge, Arches Nationalpark, Monument Valley, Grand Canyon und Zion Nationalpark

Es fehlen noch einige auf der Liste (unter anderem der bekannte Yosemite Nationalpark), aber das sind nur Gründe, noch einmal dorthin zu reisen (als bräuchte ich Gründe …)

Mein "Liebling" war der Arches Nationalpark in Utah. Die verschiedenen Formationen und Bögen aus dem roten Sandstein waren einfach beeindruckend, außerdem hat mir das Gefühl gefallen querfeldein zu wandern (obwohl wir natürlich schon einem Weg gefolgt sind, das schien nur nicht so).

Delicate Arch

Natürlich ein Muss in den USA und nicht umsonst so bekannt ist der Grand Canyon. Am besten macht man sich schon früh morgens vor Sonnenaufgang auf den Weg, so dass man vor Einbruch der Mittagshitze wieder draußen ist. Generell sind wir in Utah und Arizona meistens morgens oder abends gewandert, so kann man zum einen tolle Sonnenaufgänge und Untergänge beobachten, zum anderen entgeht man der Mittagshitze.

Grand Canyon






















Zion Nationalpark



Ein besonderes Wandererlebnis erwartet uns noch im Zion Nationalpark, wo ein Teil des Weges mehr geklettert als gewandert werden muss. Belohnt wird man allerdings mit einer traumhaften Aussicht. Dazu passt auch der Name der Wanderung "Angel's Landing".

Im Monument Valley findet man sich in einer Filmkulisse wieder (zahlreiche Western wurden hier bereits gedreht) und man kann auf den Spuren der Indianer wandeln.

Monument Valley



on the road







































Ein ganz anderes Bild und Klima bietet sich dagegen im Yellow Stone Nationalpark und dem kleinen angrenzenden Grand Teton Nationalpark.

Geysire @ Yellow Stone
Grand Teton Nationalpark



Kommentare:

  1. Hey Verena,

    bin eben über Blog-Zug zu dir gekommen und über diesen Post gestolpert. :) Ich war 2012 an der Westküste und habe auch einige Nationalparks gesehen. Leider keinen von deinen. Wir haben mehr die Las Vegas - San Francisco Tour gemacht und z. B. Sequoia, Death Valley und Yosemite abgeklapptert. Die Natur dort hat mich sehr beeindruckt und ich hoffe, ich komme noch mal hin. ♥ Im Sommer steht aber erstmal die Ostküste auf dem Programm. :)

    Schön hast du es hier. Ein sehr spannender Blog. Ich trage mich gleich mal ein. :)

    Liebste Grüße

    Jule

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    1. Hey, wie schön, dass du hier gelandet bist und danke für den Kommentar. Ja, die USA haben schon viel zu bieten, die Parks in denen du warst, hätte ich auch gerne noch gesehen, aber man kann ja leider nicht alles auf einmal sehen.
      Ich werde diesen Sommer höchstwahrscheinlich auch wieder in die USA reisen, allerdings "nur" nach Chicago - dort in der Nähe war ich als Aupair und ich werde Freunde und Gastfamilie besuchen.
      Viel Spaß an der Ostküste, bzw. jetzt wohl erstmal beim Vorbereiten und Planen :)

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