Sonntag, 8. September 2013

Afrika Afrika VIII

Mit dem Zug nach Mombasa & Diani Beach

Als Abschluss unserer Reise wollen wir noch ein paar Tage am Strand relaxen. Aber da müssen wir erstmal hinkommen, denn noch sind wir in Nairobi. Nach der Safari hat Tom uns direkt am Bahnhof abgesetzt, denn wir alle wollen mit dem Zug von Nairobi nach Mombasa fahren. Der Zug ist zwar teurer als der Bus, aber weniger gefährlich (verunglückte Busse sind in Kenia wohl an der Tagesordnung) und definitiv auch ein besonderes Erlebnis. (Außerdem ist der Zug für unsere Verhältnisse immer noch günstig!) Bereits am Bahnhof fühlt man sich mal wieder in eine andere Zeit versetzt. Alles wirkt hier wie aus einem alten Film, selbst die Leute, die mit dem Zug fahren.








Der Zug fährt über Nacht und wir haben zwei Schlafabteile (nach Männern und Frauen getrennt), wo wir eine unruhige und wackelige Nacht in Hochbetten verbringen. Und am Morgen gibt es sogar Frühstück!
In Mombasa angekommen verbringen wir dort keine Zeit, sondern fahren direkt weiter nach Diani Beach. Dort buchen wir (Konrad, Olga, David und ich - Jurate couchsurft) uns in einem richtig tollen Backpackers ein.  http://www.stiltsdianibeach.com/



 
Konrad und Olga bewohnen ein Baumhaus (ohne Strom und ohne eigene Waschmöglichkeiten), David und ich entscheiden uns für eine kleine Hütte, mit offenem "Freiluftbad". Außerdem hat das Backpackers eine kleine, gemütliche Bar, wo man lecker frühstücken, essen und trinken kann und abends auch noch die "Bushbabies" füttern kann, die täglich um Punkt 7 mit Einbruch der Dunkelheit auftauchen.

Feeding the Bush baby




 




 

















Aber auch bei unserer Hütte sind wir nicht allein und bekommen Besuch von den süßen Bush Babies, den scheuen Kolobus Affen und der frechen Sykes Affen, welche uns schonmal beim Duschen zuschauen oder Davids Sandwich klauen.





Nur von einer Straße getrennt liegt der Strand, Diani Beach, an dem sich auch die ganzen teuren Resorts aufreihen. Laut Lonely Planet der populärste und auch überfüllteste Strand ... naja, wenn dieser Strand überfüllt ist, dann weiß ich auch nicht:

 


So kann man auf jeden Fall gut seine letzten Tage in Afrika verbringen, der Strand ist traumhaft, das Wasser ist klar und warm, die Gäste der teuren Resorts lassen sich nicht blicken und die Beachboys sind gar nicht sooo aufdringlich wie alle behaupten. Ja, man wird angequatscht, aber wenn man dann mal ne frische Kokosnuss oder ein paar Souvenirs gekauft hat (die wir sowieso noch kaufen wollten und so musste man nicht mal in ein Geschäft gehen), wurde man auch in Ruhe gelassen bzw. konnte sie relativ gut abwimmeln. Und Dank des Handelgeschicks von Konrad ergattern wir von den Beachboys noch eine kleine günstige Boots- und Schnorcheltour direkt bei uns am Strand und einen größeren Ausflug nach Wasini Island, nahe der Grenze zu Tansania, bei dem wir ebenfalls schnorcheln und das sogar fast mit Delfinen. Leider nur fast, wir sehen Leute von anderen Booten mit den Delfinen im Wasser, doch als wir ankommen, haben die sich leider schon wieder auf und davon gemacht. Trotzdem ein tolles Erlebnis, die Delfine so nah vom Boot aus zu sehen und auch das Schnorcheln ist echt beeindruckend - wir sehen unter anderem Wasserschildkröten und Rochen.






Das Mittagessen auf der Insel ist bei mir dann nur Fotomotiv - ich bin einfach kein Fan von dem ganzen Meeresgetier, Fisch ausgenommen.




 
 Hakuna Matata!


Und dann nähert sich der Urlaub auch schon dem Ende, so viel kann man in 4 Wochen erleben und so schnell gehen 4 Wochen auch vorbei ... nach noch einer ungemütlichen und heißen Nacht in Mombasa geht es wieder zurück ins kalte Deutschland.

THE END.






Kommentare:

  1. Ich bin sehr neugierig, wie gut geht die Preis unter bei den Beachboys? In Vietnam hatte ich mal 4 Fach reduziert :D
    Ich kriege immer mehr Interesse an der Reise. Ich glaube wir sollten uns mal darueber unterhalten :D

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  2. Was für ein wunderschönes Land!!

    http://shebelievesindestiny.blogspot.de/

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